Selbstsupervision und Life Coaching mit dem Life Coach “Systembrett”
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“Ich kann nicht alle Probleme lösen – aber ich kann aufhören, mich von ihnen hypnotisieren zu lassen.”
Immer wenn wir im Leben auf eine Art feststecken, können wir uns fragen: “Was habe ich noch nicht in Ordnung gebracht?”
Das kann der finanzielle Bereich sein oder etwas aus dem privaten Leben, der Arbeit, der Beziehung usw. Wenn wir uns das Leben als eine Leiter vorstellen, auf der es Sprosse um Sprosse nach oben geht, dann stellt sich bei jedem Schritt nach oben die Frage, was es dafür braucht.
Das Systembrett ist ein hervorragendes Werkzeug, um sich selbst liebevoll zu coachen. Ich habe ja auf diesem Blog schon viel über die Problemlösungsstruktur geschrieben. Einen ähnlichen Artikel gibt es auf meinem anderen Blog Mehr Erfolg mit Coaching.
Ich möchte dir heute 8 nützliche Fragen zur Selbstsupervision und zum Life Coaching in Kombination mit dem Systembrett zeigen, die ich selbst in meinen Supervisionen und Coachings relativ häufig anwende.
Ein preisgünstiges und brauchbares Familienbrett, welches sich auch noch ganz gut transportieren lässt, verkauft die Diakonie hier
Ich gehe also mal davon aus, dass Du ein Brett vor dir hast.
Wir nehmen wieder das Thema Geld/finanzielle Probleme. Passt immer und in der heutigen Zeit kann nicht nur jeder Staat mehr gebrauchen von der Ressource Geld, sondern auch viele von uns.
Vorgehensweise:
- Wähle 2 Figuren aus. Eine fürs Geld und eine für dich.
- Stelle beide Figuren ganz nach deinem Gefühl auf das Brett. Da die Figuren ja Gesichter haben, ist es von Bedeutung wo die hinschauen. Dazu laufe ich immer 1xmal rund ums Brett.
- Wir stellen uns keine Eingangsfrage, wie z.b. – “Woran wirst du erkennen, dass die Aufstellung hilfreich war” oder ähnliches. Brauchen wir hier nicht.
- Die erste Frage kommt nun, nachdem du den IST-Zustand gestellt hast:
- Was fällt dir zu der Aufstellung ein? Nimm`alles, was dir dazu einfällt. Ganz spontan und rein assoziativ. Du kannst es dir auch aufschreiben, wenn du magst. Jedoch das erste was von innen nach aussen will ist extrem wichtiges unbewusstes Material.
- Was würdest du dann tun? Nehmen wir an, das erste was auftaucht ist so was von der Art: “Boh, das Geld ist ganz schön weit weg.” Dann stellst du dir die Frage: “Was würde ich dann tun?” Nicht das du es tun sollst – jedoch könntest du, wenn du wolltest. Hier bei uns im Coaching-Beispiel: ” Ich gehe mal 2-3 Schritte auf das Geld zu.” (wie das dann im Alltag aussieht ist dann zu prüfen)
- Was müßtest du tun, um das Problem aufrecht zu erhalten? Ist selbsterklärend. Hier im Beispiel “Was müßtest du tun, um dein Geldproblem aufrecht zu erhalten?” – Schreibe es auf, was dir dazu einfällt.
- Was könnte schlimmstenfalls passieren? Wenn das Problem so bleibt, wie es ist und wenn es gelöst ist. Beide Seiten sind wichtig. Denn auch die Lösung ist ja häufig angstbesetzt.
- Wer hat am meisten Einflußnahme auf das System? Wenn nur das Geld und du selbst auf dem Systembrett stehen ist das ja relativ einfach zu beantworten. Etwas schwieriger stellt sich das dar, wenn mehrere Figuren aufgestellt wurden.
- Wer noch? Macht Sinn die Frage bei mehreren Personen, Quellen, Überzeugungen, Familienangehörigen.
- Was müßte jeder tun? Wir bleiben in der simplen Form. Was müßte das Geld tun? Was müßtest du selbst tun?
- Wenn ein Wunder geschieht…. – Wie sieht das auf dem Systembrett aus? Stell das Wunder einfach mal auf! Genieße es und nimm es mit einem tiefen Atemzug in dich auf.
- Das waren 8 Fragen und am kommenden Tag kannst du dir 3 Dinge aufschreiben, die du umsetzen willst.
Das ist eine meiner absoluten Lieblings Coaching Tools und zählt zu meinen bevorzugten Coaching Methoden und ist auch in der Supervision sehr gut einzusetzen.
Wenn Du noch ein paar Anregungen benötigst gibt es dazu ein hervorragendes Buch mit dem aussagekräftigen Titel: “Aufstellungen mit dem Systembrett”
und bleibe bei der Arbeit mit Aufstellungswerkzeugen immer ein wenig zwischen Respektlosigkeit und Ich bin ein wichtiger Mensch.
Haben Sie schon ein Systembrett?
Wie halten Sie sich fit für die Aussenperspektive?
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2 Responses and Counting...
Hallo Herr Simon,
herzlichen Dank für die Anregung. Aus meiner praktischen Erfahrung heraus weiß ich, dass solche Aufstellungen tatsächlich unglaubliche Lösungsansätze hervorbringen.
In meiner Arbeit verbinde ich dann das ganze noch mit QuantumTao und durfte schon so manches Wunder erleben.
Herzlichen Dank für Ihren informativen Blog
Andreas frenzel
Stimmt. Ich finde viele Lösungen, die daraus entstehen auch immer wieder sehr verblüffend. Mit Quantum Tao kenne ich mich nicht so aus.
vielen Dank für Ihr nettes Feedback.