Mit der Mace Energy Methode (2) in 8 Sessions einschränkende Glaubenssätze über die Emotionen sicher auflösen.

Ich habe die Mace Energy Methode im Jahre 2010 kennengelernt und als Practitioner erlernt. Ich arbeite in meiner Life Coaching Praxis häufig damit und habe sehr gute Ergebnisse mit ihr.

Die Mace-Energy-Methode (kurz MEM):  Information und Vorgehensweise beim Life Coaching mit der Mace Methode

Der Kern der Mace Methode ist die Idee von sogenannten „Identitäten“. Dieses Modell der MEM schließt die Idee, dass es Glaubenssätze gibt, die unser Verhalten steuern ein und geht aber auch darüber hinaus. Eine bestimmte Visualisierungstechnik ermöglicht das schnelle und effiziente Auflösen von einschränkenden Glaubenssätzen. Die Methode kommt ohne viel Selbstoffenbarung aus und ist daher im Coaching sehr gut einsetzbar.

Die Methode wird in Australien schon seit vielen Jahren eingesetzt.

Die Glaubenssätze werden über die damit verbundenen Emotionen aufgelöst.  Häufig verbunden ist damit eine wichtige spirituelle Erfahrung.

Worauf beruht die Mace-Methode und wie funktioniert sie?

John Mace ist es gelungen mit Hilfe seiner Methode die Aktivierung der rechten Hirnhälfte und damit die der darin gespeicherten Daten zu integrieren.

Besonders deutlich wird dies anhand der Art und Weise, wie in der Mace-Methode Visualisierungen angeleitet werden.

Es gibt 2 Arten der Anleitung. Die eine fördert die eher aktive Verstandestätigkeit und somit die Aktivierung der linken Hälfte. Die andere sorgt eher dafür, dass Bilder „aufsteigen“, die unbewusste Prozesse symbolisieren. Diese ist zur Behandlung emotionaler Probleme viel effektiver.

Sie kennen vielleicht die Phobietechnik aus dem NLP (R. Bandler, 1987). Hier ist die Vorgehensweise folgende: Man geht in Trance, dissoziiert sich vom Gefühl, um seine angstmachende Erfahrung auf eine Leinwand zu werfen und sich diese entspannt anzuschauen.

Dabei wird das erinnerte Ereignis als Film gestaltet, der vor dem Trauma beginnt und nach dem Trauma aufhört. Die Aktivität hinsichtlich des Films ist aktiv und verändernd angelegt.

Der andere Typus der Visualisierung ist der von C.G. Jung als „Aktive Imagination“ beschriebene.

Die Grundanweisung lautet hier:  „Gehe eine Treppe hinunter, öffne eine Tür und lass dich von einem Symbol für dein Problem überraschen.“  C.G. Jung wollte eine Auseinandersetzung zwischen einem wachen „Selbst“ oder „Ich“ mit seinen unbewussten Symbolen. Er wollte keine Manipulation. Er wollte, dass Wahrgenommen wird. Er wollte auch keine Dissoziation und keine Anleitung.

„Gehe eine Treppe hinunter und lasse dich von einem Symbol überraschen“. Das Geschehen-Lassen steht hier deutlich im Vordergrund und versucht damit die linke Hirnhemisphäre im Hintergrund zu belassen.

Es ist somit ein völlig unterschiedliches Einbeziehen der beiden Hirnhälften.

Die Mace-Methode ist ganz klar eine Methode des Jungschen Typs. Mace fordert dabei, das die Beziehung zwischen Beobachter und Bild nicht manipulativ ist und nicht aktiv, sondern achtsam wahrnehmend. Die Mace-Methode lehnt jegliche aktive Manipulation des aufsteigenden Bildes strikt ab. Die Verbindung zu den kontemplativen Techniken des ZEN ist hier sehr viel näher, als die zur westlichen Welt.

Genau wie im NLP geht Mace davon aus, dass Bild und Gefühl sehr eng miteinander verbunden sind und daher Gefühle über innere Bilder zu beeinflussen sind. Aber John Mace nimmt an, dass jegliche kontrollierende, absichtsvolle Aktivität beim Betrachten eines Bildes dazu führt, das dazugehörige negative Feld, energetisch zu stärken. Wenn Sie also ein Problem anfokussieren verstärken Sie das damit zusammenhängende Bild energetisch und machen sozusagen Bodybuilding fürs Problem.

Mace spricht hier, wie viele andere auch, dass die Aufmerksamkeit bestimmt, wohin die „Energie“ fließt. Das ist der 3. Grundsatz aus den Huna-Prinzipien (Makia)

Solange man etwas aktiv kontrolliert (ein Problem), beachtet man es auch und gibt ihm Aufmerksamkeit. So wird energetisch genau das gestärkt, was man nicht will.

Die Vorannahmen der Mace-Energy-Methode

Um  besser einordnen zu können, um was es im Mace Coaching geht, hier nochmal kurz die Grundideen.

1. Jeder ist im Kern pure Energie, ein energetisch Seiendes Wesen, ein sog. Being. Dieses Being ist unbedingt positiv. Es schwingt natürlicherweise positiv. Integrität, Glück und Enthusiasmus sind natürliche Seins zustände von Menschen.

„Energie ist die Fähigkeit, etwas in die Tat umzusetzen – sei es Gliedmaßen zu bewegen oder einen Gedanken zu fassen“. Die Vorstellung von einem Being, das an sich positiv „schwingt“ hat viele Konsequenzen für die Arbeit unter anderem für die Arbeit mit Ressourcen.

2. Das Modell der Identitäten (der Missing Link)

3. Das Being (also nicht die Person) ist also gut. Trennung zwischen Person und Being. Was zu Symptomen und unerwünschtem Verhalten führt und emotional runterzieht, sind die sogenannten „Negativen Identitäten“, welche zur Person gehören.

4. Der Begriff der „Identität“ beschreibt John Mace als komplexe Verhaltensweisen in verschiedenen Lebensumgebungen.

5. In der Mace-Methode gibt es das Modell: Body-Mind-Spirit.

Wichtig !!!!! Für die Coaching Praxis bleiben wir bei dem Begriff Mind, weil dieser im deutschen so schwer zu übersetzen ist.

Hier gibt es nun nach John Mace einen fehlenden Teil (den Missing Link). Diesen nennt er nun „Identitäten“

„Identitäten“ sind die verschiedenen Rollen, die wir im Leben spielen. Es gibt sowohl positive als auch negative Identitäten. Wir sind hier an den letzteren interessiert, weil sie alle negativen Aspekte des Lebens beinhalten.

Diese negativen Identitäten sind die Quelle für Depressionen, unerwünschte Gefühle, Phobien, zwanghaftes Verhalten, niedriges Selbstwertgefühl und alle negativen Gedanken über Dich selbst – faktisch für alle Aspekte Deiner Persönlichkeit, die Du nicht magst und die Du gerne ändern würdest.

Wenn Du Dich z.B. dabei ertappst, etwas zu tun, was Du nicht unter Kontrolle hast und Dich fragst, warum Du es immer wieder tust, dann ist die Ursache dafür immer eine negative Identität.

Diese negativen Identitäten werden so sehr Teil Deines Lebens, dass Du fehlerhafter Weise denkst, Du „bist“ diese Identität – aber das „bist“ Du natürlich nicht.

Negative Identitäten sind etwas, was Du versehentlich während eines Stressmomentes erschaffen hast. In anderen Worten, während eines „Upsets“, eines Schocks oder eines Traumas. (das gilt eben auch für Situationen mit und rund ums Geld)

Weil diese negativen Identitäten während eines Stress-Upsets entstanden sind, kann man sie auch durch den Fokus auf den Stress wieder finden und in die negativen Aspekte einsteigen. (das kann sein, wo man Taschengeld ausgegeben hat und für den Kauf von etwas „unsinnigem“ von Vater und Mutter gemaßregelt wurde oder wo Vater und Mutter sich heftigst um irgendwelche Ausgaben gestritten haben, usw.)

Eine Identität ist eine Seinsform. Sein und Seinsform (Rolle) sind nicht identisch, aber es gibt auch kein Sein außerhalb einer Seinsform (Meister Eckhart). Eine Identität ist also etwas, was ich in einem gegebenen Moment realisiere aber auch etwas, was mich realisiert. (Jetzt wo ich hier schreibe, habe ich die Seinsform des Lehrers, welche auch mich realisiert).

Im weitesten Sinne ist es so etwas wie eine Rolle. Um etwas zu „tun“, muss man auch etwas „sein“, wenn man etwas „tut“ „ist“ man auch etwas.

Um betteln zu können, muss man in gewisser Hinsicht bereits ein Bettler sein, aber wer bettelt wird mit der Zeit auch ein Bettler. Eine Identität ist wie ein energetisches Feld.

Um coachen zu können, muss man in gewisser Hinsicht bereits ein Coach sein. Wer coacht wird auch mit der Zeit ein Coach.

Darum fällt es oft schwer den Beruf zu wechseln, weil durch die alte Rolle so viel Energie gesammelt wurde, die überwunden werden muss, um zu etwas Neuem zu kommen.

Darin sind Glaubenssätze, Gefühle und Verhaltensweisen miteinander verwoben wie ein Spinnennetz (Feld), das – wenn einmal angetriggert – die Person quasi zwingt, bestimmte Verhaltensweisen zu realisieren. Ich erschaffe eine Identität und sie erschafft mich.

Negative Identitäten dienen nicht dem Überleben, während positive Identitäten genau dies tun.

Negative Identitäten entstehen unbedingt unbewusst im Moment einer überwältigenden Erfahrung (Stress).

Das manche Identitäten negativer Art sind, stellt sich erst im späteren Verlauf heraus. Dann jedoch sind sie zuständig für alle negativen Gefühle, Phobien, Süchte, Selbstzweifel, oder z.B. im beruflichen Kontext für inadäquate Gefühle, sich nicht qualifiziert genug fühlen, aber auch Gefühle von Überheblichkeit, allen überlegen zu sein, Ungeduld und Herrschsucht.

In der Mace-Methode werden keine Ressourcen zu einem negativen Zustand (Problem) hinzugefügt. Das ist hier völlig anders wie im NLP oder in der systemischen Therapie. Das Being (wahres Selbst) hat diese ja schon. Wenn da positive Gefühle fehlen, dann nur weil die negative Identität diese blockiert.

Darum ist es sehr wichtig!!!!

Wenn man also irgendwo etwas hinzufügen will, stärkt man mit seiner Aufmerksamkeit nach Mace den vermeintlichen Mangel – also die Identität, die diesen Mangel erzeugt.

Felder kann man eben nicht auflösen, indem man sie nicht haben will. Eine Herdplatte geht nicht aus, weil man keine Hitze mag – sie geht nur aus, indem man ihr die Energie entzieht. Negative Identitäten kann man nur löschen, indem man „Ihnen“ den „Saft abdrehen“.

In der Mace Energy Methode wird nicht viel geredet und der Coach ist auch an langen Problembeschreibungen nicht interessiert, weil dadurch der negativen Identität unnötig Energie zugeführt wird.

Inke Jochims eine der ersten Lehrtrainerinnen in Deutschland hat die Mace Methode sehr schön in einem exzellenten Buch dargestellt. Wer sich da einlesen möchte ist mit dem Buch“Betrachte das Blau“ bestens bedient.

für deinen Erfolg im Life Coaching

Christoph

 

 

About The Author

Geldcoach

Geldaufstellungen leiten Buchautor - "Verändere deine Glaubenssätze mit der Kraft deiner intelligenten Zellen" "Der Honorar-Verhandlungsreport - Ab sofort setzen Sie als Selbstständiger Ihre Preise und Honorare durch" "Wünsch Dir einfach Geld" - Geld Affirmationen wirklich richtig anwenden Geldcoach Supervisor Coachingprodukte entwickeln für Balance zwischen Wohlstand und Glück

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